Zuerst dachte ich, ich hätte etwas Lebendiges gefunden. Mein Herz raste, als ich die blasse, gebogene Gestalt mit der dunklen Spitze anstarrte, die regungslos auf dem staubigen Boden lag. Mit jeder Sekunde sah es schlimmer aus. Ein Parasit? Ein totes Wesen? Etwas, das unter meinem Bett verrottete? Mein Sohn erkannte es auch nicht. Das machte alles nur noch schlimmer… Fortsetzung folgt…
Ich verharrte viel zu lange davor, hin- und hergerissen zwischen Ekel und Angst. Das Ding sah weich, aber schmutzig aus, eingehüllt in Staub und Haare, als wäre es dort heimlich langsam gewachsen. Mir schossen alle möglichen Horrorszenarien durch den Kopf, während ich mich überreden wollte, näher heranzugehen. Mein Sohn stand im Türrahmen, halb neugierig, halb bereit, wegzulaufen, sollte es sich bewegen. Schließlich, mit einer Mischung aus Furcht und Entschlossenheit, griff ich nach einem Taschentuch, bückte mich und hob es auf.