Die Studie zeigt, wie gewöhnliche Handlungen in der Küche zur Mikroplastikbelastung beitragen:
- Verwendung von Metallutensilien in Antihaftpfannen
- Reinigung mit scheuernden Schwämmen
- Abspülen zerkratzter Pfannen unter fließendem Wasser
Diese Tätigkeiten können winzige Kunststoffpartikel in Lebensmittel, Wasser und sogar in die Raumluft freisetzen.
Wie wurde die Studie durchgeführt?
Die Forschenden simulierten den typischen Gebrauch von Pfannen und die dabei entstehenden Beschädigungen:
- Kontrollierte Kratz- und Kochbedingungen wurden nachgestellt.
- Mithilfe von Bildgebungsverfahren und Raman-Spektroskopie wurden Mikroplastikpartikel erkannt und vermessen.
- Untersucht wurden Schäden von leichten Kratzern bis hin zum vollständigen Versagen der Beschichtung.
Diese sorgfältige Methodik lieferte eindeutige Hinweise auf die Freisetzung von Mikroplastik aus Küchenutensilien des täglichen Gebrauchs.
Weitere Produkte, die Mikroplastik freisetzen könnten
Obwohl sich die Studie auf Antihaft-Kochgeschirr konzentrierte, könnten auch viele andere Alltagsgegenstände Mikroplastik freisetzen:
- Kunststoffhaltige Färbe- oder Farbstofftabletten
- Lebensmittelbehälter aus Kunststoff
- Küchenutensilien und Küchenzubehör
- Körperpflegeartikel wie Bürsten und Kämme
Grundsätzlich kann jeder Kunststoffgegenstand, der sich durch Gebrauch abnutzt, zur Mikroplastikverschmutzung beitragen.
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