Bratwurst-Gulasch aus dem Airfryer – herzhaft, saftig und richtig schnell gemacht

Bratwurst-Gulasch aus dem Airfryer – herzhaft, saftig und richtig schnell gemacht

Zubereitung

Zuerst bereitet man das Gemüse vor. Die Zwiebeln werden geschält und in Streifen geschnitten. Sie dürfen ruhig etwas gröber bleiben, weil sie im Airfryer weich werden und später schön in der Tomatensauce liegen. Die rote und gelbe Paprika werden gewaschen, halbiert, entkernt und ebenfalls in Streifen geschnitten. Ich nehme gerne zwei verschiedene Farben, weil das Gericht dadurch schöner aussieht und auch geschmacklich etwas runder wird. Rote Paprika bringt eine leichte Süße, gelbe Paprika schmeckt mild und frisch. Wer nur eine Sorte zu Hause hat, kann natürlich auch nur rote oder nur gelbe Paprika verwenden.

Wenn man Knoblauch verwenden möchte, wird er jetzt fein gehackt oder gepresst. Knoblauch passt sehr gut zu Tomatensauce und Bratwurst, aber er ist kein Muss. Das Rezept schmeckt auch ohne ihn. Wer es noch kräftiger mag, kann zusätzlich einen Teelöffel Tomatenmark verwenden. Das gibt der Sauce mehr Tiefe und macht sie etwas herzhafter.

Nun nimmt man den Garkorb aus dem Airfryer. Wenn das Gerät einen herausnehmbaren Rost hat, kann man ihn für dieses Rezept herausnehmen und stattdessen eine feuerfeste Form verwenden. Das ist besonders praktisch, weil die Sauce dann nicht durch den Korb läuft. Eine kleine Auflaufform, Silikonform oder passende Airfryer-Form funktioniert sehr gut. Wenn man keine Form hat, kann man das Gemüse und die Würstchen auch direkt in den Korb geben und die Sauce später separat erwärmen, aber mit Form wird das Gericht saftiger und einfacher.

Die Paprika- und Zwiebelstreifen werden in die Form gegeben. Dazu kommen passierte Tomaten, Paprikapulver, Salz, Pfeffer und nach Wunsch Knoblauch, Tomatenmark und ein kleiner Schuss Öl. Alles wird gut verrührt, damit das Gemüse gleichmäßig mit Sauce bedeckt ist. Die Sauce wirkt am Anfang vielleicht recht einfach, aber während des Garens nimmt sie den Geschmack von Gemüse und Bratwurst auf. Genau dadurch wird sie später so lecker.

Jetzt kommen die Bratwürste dazu. Man kann sie ganz lassen oder in grobe Stücke schneiden. Ich persönlich mag es, sie ganz auf das Gemüse zu legen und später in Stücke zu schneiden, weil sie so außen schön bräunen. Wer möchte, kann die Würste vorher leicht einschneiden. Dadurch platzen sie nicht so stark auf und bekommen schöne Röststellen. Man sollte aber nicht zu tief schneiden, damit sie saftig bleiben.

Der Airfryer wird auf etwa 180 Grad eingestellt. Je nach Gerät kann man ihn kurz vorheizen, muss es aber nicht unbedingt. Die Form mit Gemüse, Sauce und Bratwürsten kommt in den Garkorb. Dann wird alles etwa 18 bis 22 Minuten gegart. Nach ungefähr 10 Minuten sollte man einmal kurz nachsehen. Die Würste werden gewendet, damit sie von beiden Seiten Farbe bekommen, und das Gemüse mit der Sauce wird vorsichtig umgerührt. So verteilt sich der Bratensaft besser, und nichts trocknet aus.

Nach weiteren 8 bis 12 Minuten sind die Bratwürste meistens schön gebräunt und durchgegart. Die genaue Zeit hängt vom Airfryer und von der Dicke der Würste ab. Manche Geräte heizen sehr stark, andere brauchen etwas länger. Wenn die Würste noch blass sind, gibt man ihnen noch ein paar Minuten. Wenn die Sauce zu dick wirkt, kann man einen kleinen Schluck Wasser oder Brühe dazugeben. Wenn sie zu dünn ist, lässt man alles noch ein paar Minuten ohne Abdeckung weitergaren.

Sobald die Bratwürste fertig sind, nimmt man die Form vorsichtig heraus. Achtung, sie ist sehr heiß. Jetzt kann man die Würste in Scheiben schneiden und wieder unter die Sauce heben. Dadurch verteilt sich der Geschmack noch besser. Wer die Sauce cremiger möchte, rührt jetzt einen Esslöffel Schmand, Frischkäse oder Sahne unter. Das macht das Gericht milder und passt besonders gut, wenn Kinder mitessen oder wenn man es weniger tomatig haben möchte.

Vor dem Servieren wird noch einmal abgeschmeckt. Manchmal braucht die Sauce noch etwas Salz oder Pfeffer. Wer es würziger mag, gibt eine kleine Prise Chili dazu. Frische Petersilie macht das Gericht am Ende schöner und frischer. Einfach grob hacken und darüberstreuen.

Das Bratwurst-Gulasch schmeckt sehr gut mit frischem Brot. Man kann die Sauce wunderbar damit auftunken. Auch Reis passt hervorragend, weil er die Tomatensauce aufnimmt. Wer es klassischer möchte, serviert Salzkartoffeln oder Kartoffelpüree dazu. Nudeln funktionieren ebenfalls sehr gut, besonders kurze Nudeln wie Penne oder Fusilli. Wenn es ganz schnell gehen soll, isst man das Gericht einfach pur aus einer Schale, vielleicht mit etwas Brot dazu.

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