9. Chronische Nierenerkrankung
Bei nachlassender Nierenfunktion reichern sich Abfallprodukte im Blutkreislauf an und können Nerven schädigen.
Patienten können außerdem Folgendes erleben:
- Ermüdung
- Schwellung
- Muskelkrämpfe
- Unruhige Beine
- Kribbeln in den Füßen
Eine angemessene Behandlung der Nierenerkrankung trägt häufig zur Linderung der Symptome bei.
10. Hypothyreose
Eine Schilddrüsenunterfunktion verlangsamt den Stoffwechsel und kann zu Nervenkompressionen oder Neuropathie beitragen.
Zu den Symptomen gehören:
- Ermüdung
- Gewichtszunahme
- Trockene Haut
- Kälteintoleranz
- Kribbeln in Händen und Füßen
Eine Schilddrüsenhormonersatztherapie lindert in der Regel die Symptome.
11. Autoimmunerkrankungen
Erkrankungen, die das Nervensystem angreifen, können Kribbeln verursachen.
Beispiele hierfür sind:
- Multiple Sklerose
- Lupus
- Rheumatoide Arthritis
- Guillain-Barré-Syndrom
- Sjögren-Syndrom
Die Behandlung richtet sich nach der spezifischen Diagnose und umfasst häufig Medikamente, die die Aktivität des Immunsystems reduzieren.
12. Infektionen
Bestimmte Infektionen können Nerven befallen, darunter:
- Lyme-Krankheit
- HIV
- Gürtelrose
- Hepatitis C
Eine frühzeitige Behandlung der zugrunde liegenden Infektion kann Nervenschäden verringern.
13. Nebenwirkungen von Medikamenten
Manche Medikamente können periphere Nerven schädigen.
Beispiele hierfür sind unter anderem:
- Chemotherapeutika
- Antibiotika
- Antikonvulsiva
- Antivirale Medikamente
Setzen Sie verschriebene Medikamente niemals ohne Rücksprache mit Ihrem Arzt ab.
Risikofaktoren
Das Risiko für chronisches Fußkribbeln ist möglicherweise erhöht, wenn Sie folgende Symptome haben:
- Diabetes
- Rauchergeschichte
- Fettleibigkeit
- Bluthochdruck
- Hoher Cholesterinspiegel
- Starker Alkoholkonsum
- Vitaminmangel
- Nierenerkrankung
- Autoimmunkrankheit
- Familiäre Vorbelastung mit Neuropathie
Wie Ärzte die Ursache diagnostizieren
Die Diagnose beginnt mit einer gründlichen Anamnese und körperlichen Untersuchung.
Ihr Arzt/Ihre Ärztin empfiehlt Ihnen möglicherweise Folgendes:
- Blutzuckermessung
- Hämoglobin A1c
- Vitamin-B12-Spiegel
- Schilddrüsenfunktionstests
- Nierenfunktionstests
- Blutbild
- Nervenleitungsstudien
- Elektromyographie (EMG)
- MRT der Wirbelsäule bei Verdacht auf Nervenkompression
- Ultraschall- oder Gefäßuntersuchung bei Verdacht auf Durchblutungsstörungen
Eine korrekte Diagnose ist unerlässlich, da die Behandlung von der zugrunde liegenden Ursache abhängt.
Behandlungsoptionen
Die Behandlung konzentriert sich auf die Behandlung der zugrunde liegenden Erkrankung und nicht nur auf die Symptomunterdrückung.
Lebensstilmaßnahmen
- Gesunde Blutzuckerwerte aufrechterhalten
- Regelmäßig Sport treiben
- Ein gesundes Gewicht beibehalten
- Hören Sie mit dem Rauchen auf.
- Begrenzen Sie den Alkoholkonsum.
- Ernähren Sie sich ausgewogen und vitaminreich.
- Tragen Sie bequeme, stützende Schuhe.
- Führen Sie täglich Fußkontrollen durch, insbesondere wenn Sie Diabetes haben.
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