Es war eine kleine Routine, die zum Starten des Autos einfach dazugehört hat.
Erinnerungen an kalte Wintermorgen
Besonders deutlich erinnere ich mich an Wintertage. Wenn es draußen richtig kalt war, konnte das Starten eines Autos manchmal etwas Geduld erfordern.
Mein Vater setzte sich ins Auto, zog den Choke heraus, drehte den Schlüssel – und manchmal musste er es zwei oder drei Mal versuchen, bis der Motor endlich ansprang.
Dann ließ er den Motor kurz laufen, bevor wir losfuhren.
Heute steigen wir ins Auto, drücken einen Knopf – und alles passiert automatisch.
Damals war das noch ein kleines Ritual.
Warum gibt es den Choke heute kaum noch?
Mit der Weiterentwicklung der Motorentechnik wurde der Choke nach und nach überflüssig.
Moderne Fahrzeuge verfügen über elektronische Einspritzsysteme und Sensoren, die ständig Daten über Temperatur, Luftmenge und Motorzustand erfassen.
Das Steuergerät passt das Kraftstoffgemisch automatisch an – ganz ohne Zutun des Fahrers.
Deshalb findet man den klassischen Choke heute nur noch in sehr alten Fahrzeugen oder in bestimmten kleinen Motoren, zum Beispiel bei:
Um den R-est zu seh-en, tip-pen Sie auf das F-ot-o
Dieser kleine Knopf im Auto – Erinnerungen an eine Zeit, in der Autofahren noch anders war