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Was den Schlaf stört, ist kein äußerer Feind, sondern die Hyperglykämie , also ein erhöhter Blutzuckerspiegel , der sich durch eindeutige und unmissverständliche Anzeichen bemerkbar macht. Häufiger Harndrang (Polyurie) und ständiger Durst (Polydipsie) sind die ersten und häufigsten Folgen eines hohen Blutzuckerspiegels.
Der Körper versucht verzweifelt, den durch die erhöhte Nierenbelastung entstandenen Flüssigkeitsverlust auszugleichen . Hinzu kommt Schlaflosigkeit . Schwankungen des Blutzuckerspiegels verursachen Unruhe oder Angstzustände , die den erholsamen Schlaf direkt beeinträchtigen und am nächsten Tag zu Müdigkeit führen. Auch starkes nächtliches Schwitzen ist nicht ungewöhnlich .
Bei hohem Blutzuckerspiegel versucht der Körper verzweifelt, sich durch Schwitzen abzukühlen , was dazu führt, dass man klatschnass aufwacht. Auch starke Kopfschmerzen oder Migräne können auftreten , die ebenfalls durch Blutzuckerschwankungen ausgelöst werden. Überschüssige Glukose kann zudem Nervenfasern schädigen und zu diabetischer Neuropathie führen , die sich durch ein brennendes oder kribbelndes Gefühl in Händen und Füßen äußert.

Manche Betroffene verspüren vorübergehend verschwommenes oder nebliges Sehen . Das Erkennen dieser sieben Warnzeichen ist entscheidend , um schnell handeln, die Beschwerden behandeln oder schwerwiegendere Langzeitfolgen verhindern zu können. Um Ihren Blutzucker im Griff zu behalten, messen Sie ihn einfach vor dem Schlafengehen und nach dem Aufwachen mit einem Blutzuckermessgerät .
Anhaltend hohe Werte können eine Anpassung Ihrer Ernährung, Medikamente oder Insulintherapie erforderlich machen . Achten Sie auf ausreichende Flüssigkeitszufuhr: Trinken Sie über den Tag verteilt Wasser, um einer durch häufiges Wasserlassen verursachten Dehydrierung vorzubeugen. Passen Sie Ihre Ernährung an: Vermeiden Sie zuckerhaltige Snacks oder schwere Mahlzeiten kurz vor dem Schlafengehen . Wählen Sie ein ausgewogenes Abendessen mit magerem Eiweiß, gesunden Fetten und ballaststoffreichen Kohlenhydraten. Sprechen Sie mit Ihrem Arzt: Anhaltende Symptome sollten Sie mit Ihrem Arzt besprechen. Er wird Ihnen möglicherweise Änderungen an Ihrem Behandlungsplan oder weitere Untersuchungen empfehlen.