Mein Mann hatte für sich und seine Mutter Plätze in der ersten Klasse gebucht und mir dann drei Tickets in der Economy-Klasse für die Kinder gegeben – also habe ich ihm noch vor dem Abflug eine Lektion erteilt.

Mein Mann hatte für sich und seine Mutter Plätze in der ersten Klasse gebucht und mir dann drei Tickets in der Economy-Klasse für die Kinder gegeben – also habe ich ihm noch vor dem Abflug eine Lektion erteilt.

Alles änderte sich kurz nach acht Uhr abends.

Ich trat ruhig auf den Balkon mit Blick auf den See.

“Worüber redest du?”

„Das Hotel hat unsere Reservierung storniert! Der Mietwagen ist weg! Die Dinner-Kreuzfahrt, das Spa-Paket … alles! Wir sitzen hier in der Lobby fest und haben keine Unterkunft!“

“Ich weiß”.

„Wusstest du das?“, schrie er. „Wo bist du? Und wo sind die Kinder?“

„Wir sind in der Lobby und haben keine Unterkunft!“

“Wir sind im Urlaub.”

“Leg dich nicht mit mir an! Wo sollen wir denn heute Nacht schlafen?”

Ich schaute durch das Fenster zu meinen Kindern.

Sie lachten gemeinsam über ein Brettspiel, das das Hotel im Zimmer zurückgelassen hatte.

„Dann musst du wohl damit klarkommen“, sagte ich leise. „Schließlich warst du es ja, die Urlaub ohne uns wollte.“

“Wir sind im Urlaub.”

Als ich sie lachen sah, wurde mir etwas klar, das ich jahrelang vermisst hatte.

Ich habe mich nicht um alle anderen gekümmert.

Endlich kümmerte ich mich um uns.

Dann wünschte ich ihm eine gute Nacht.

Ich legte auf und schaltete mein Handy auf lautlos.

Zum ersten Mal seit zwölf Jahren waren ihre Probleme nicht mehr meine Angelegenheit.

Endlich kümmerte ich mich um uns.

Als ich das Haus betrat, um meine Kinder zu begrüßen, wurde mir etwas klar.

In einem Punkt hatte Roger Recht.

Es würde schon gut gehen.

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