Diese drei Worte haben unser Leben verändert.
Wir haben zusammen im Wartezimmer des Arztes geweint.
Wir haben auf der Heimfahrt gelacht.
Wir haben Monate damit verbracht, ein Kinderzimmer zu streichen, Kinderbetten aufzubauen, Erziehungsratgeber zu lesen und uns die Zukunft auszumalen.
Keiner von uns beiden ahnte, was uns tatsächlich erwartete.
## Zwei Babys, eine ganz andere Realität
Die Mädchen kamen sechs Wochen zu früh zur Welt.
Winzig.
Schön.
Perfekt.
Ihre ersten Tage verbrachten sie auf der Neugeborenen-Intensivstation, angeschlossen an Monitore, die uns jedes Mal in Angst und Schrecken versetzten, wenn sie piepten.
Als wir sie endlich nach Hause brachten, dachten wir, der schwierigste Teil sei überstanden.
Das war es nicht.
Es war erst der Anfang.
Das Leben wurde von einem Tag auf den anderen in Drei-Stunden-Intervallen gemessen.
Füttere ein Baby.
Weck den anderen.
Windeln wechseln.
Waschflaschen.
Alles sterilisieren.
Starten Sie eine neue Ladung Wäsche.
Wiege ein Baby in den Schlaf.
Der andere wacht auf.
Wiederholen.
Tag für Tag.
Nacht für Nacht.
Es gab keine Wochenenden.
Keine Feiertage.
Keine wirklichen Pausen.
Erst die nächste Fütterung.
## Auf leerem Tank
Als die Zwillinge sechs Monate alt waren, konnte ich mich nicht mehr erinnern, wann ich das letzte Mal länger als zwei Stunden ununterbrochen geschlafen hatte.
Kaffee war zu einer eigenen Lebensmittelgruppe geworden.
Mir fiel oft erst beim Abendessen auf, dass ich das Mittagessen vergessen hatte.
Das Haus war nicht schmutzig.
Es sah einfach bewohnt aus.
Auf dem Sofa lagen Spucktücher.
Babydecken trocknen über Stühlen.
In jedem Zimmer tauchten irgendwie winzige Socken auf.
Ich redete mir ein, es sei nur vorübergehend.
Eines Tages würde alles leichter werden.
Brandon arbeitete lange.
Das habe ich verstanden.
Er war auch müde.
Deshalb habe ich ihn selten um etwas gebeten.
Wenn er nach Hause kam, gab ich ihm meist ein Baby für ein paar Minuten, während ich schnell duschte oder mit dem Abendessen begann.
An den meisten Abenden habe ich mich um alles andere gekümmert.
Ich redete mir immer wieder ein, dass wir ein Team waren.
Auch wenn es sich nicht immer so anfühlte.
## Das Gespräch
An einem Donnerstagabend weinten beide Mädchen gleichzeitig.
Einer hatte Fieber von den Impfungen.
Der andere wollte kein Nickerchen machen.
Ich hatte Babymilch auf meinem Hemd.
Im Spülbecken standen Geschirrteile.
Alle sauberen Flaschen waren bereits benutzt worden.
Als Brandon durch die Tür kam, lächelte ich trotzdem.
Könntest du die Flaschen spülen, während ich Emma fertig füttere?
Es schien eine so kleine Bitte zu sein.