* Wolken
* Baumrinde
* Toast
* Felsen
* Steckdosen
* Autos
* Gebäude
* Berge
Dieses Phänomen hat sogar einen wissenschaftlichen Namen:
**Pareidolie.**
Es beschreibt unsere Neigung, in zufälligen Objekten bedeutungsvolle Bilder – insbesondere Gesichter – wahrzunehmen.
Der Autoaufkleber macht sich diese natürliche Tendenz geschickt zunutze.
## Ein Gesprächsanlass
Viele Autofahrer bringen absichtlich ungewöhnliche Aufkleber an ihren Fahrzeugen an, weil sie damit Aufmerksamkeit erregen wollen.
Manche Aufkleber drücken Hobbys oder Interessen aus.
Andere unterstützen Sportmannschaften oder wohltätige Zwecke.
Aufkleber mit optischen Täuschungen sind anders.
Ihr Zweck ist schlicht und einfach, die Leute dazu zu bringen, zweimal hinzusehen.
Oftmals starren Autofahrer, die an Ampeln warten, ungläubig auf das Gesehene und versuchen zu begreifen, was sie da eigentlich sehen.
Besonders Kinder haben viel Freude daran, die versteckten Gesichter zu entdecken, nachdem sie zunächst nur die Vase gesehen haben.
## Die Rolle des Negativraums
Künstler nutzen häufig etwas, das man **negativen Raum** nennt.
Anstatt ein Objekt direkt zu zeichnen, formen sie die leeren Bereiche, die es umgeben.
Der Aufkleber basiert fast ausschließlich auf dieser künstlerischen Technik.
Die weiße Silhouette erzeugt ein einziges Bild.
Die Zwischenräume zwischen seinen Rändern erzeugen einen weiteren Rand.
Beide existieren gleichzeitig.
Ihr Gehirn entscheidet einfach, welches Bild es zuerst wahrnimmt.
## Warum manche Menschen es nicht sofort erkennen
Nicht jeder erkennt beide Bilder sofort.
Mehrere Faktoren können die Wahrnehmung beeinflussen.
Dazu gehören:
* Betrachtungswinkel