Ich sah total lächerlich aus.
Als ich ankam, sah ich ihn im Hof sitzen, in seinem Rollstuhl, und er unterhielt sich mit einem Mann, den ich nicht kannte.
Ich blieb hinter einer Säule stehen, um meine Haare zu richten.
Dann hörte ich ihr Lachen.
Pures Gelächter.
Hoch.
Grausam.
„Nein, mein Freund, ich habe schon gewonnen“, sagte Esteban. „Brenda ist Krankenschwester, Haushälterin, Köchin und Fahrerin … und das alles kostenlos.“
Ich spürte, wie mir die Brottüte aus den Händen glitt.
Der andere Mann lachte.
Esteban fuhr fort:
„Sie ist so vernarrt in den Spruch ‚in guten wie in schlechten Zeiten‘, dass sie mich nie verlassen wird. Ich habe sie völlig in der Hand. Prost!“
Ich wäre fast erstickt.
„Und das Erbe?“, fragte der Mann.
Esteban brach erneut in schallendes Gelächter aus.
„Alles für meinen Sohn, natürlich. Für Tomás. Er ist mein Blut. Brenda wird sich um das Haus kümmern, bis ich sterbe.“
Mein Herz war gebrochen.
Der Rest ist auf der nächsten Seite zu finden.