Gasbetriebene Wäschetrockner benötigen zwar Strom für Motor und Steuerung, die Wärme selbst stammt jedoch aus Erdgas, das pro Einheit oft günstiger ist als Strom. Daher haben Haushalte mit rein elektrischen Trocknern häufig deutlich höhere Energiekosten, insbesondere in den kälteren Monaten, wenn mehr Wäsche anfällt.
Für Hausbesitzer, die über einen Austausch nachdenken, kann das Verständnis dieses Unterschieds die langfristigen Energiekosten deutlich senken.
Warum der Wäschetrockner oft ungeschoren davonkommt
Ein Grund dafür, dass elektrische Wäschetrockner oft unbemerkt bleiben, ist, dass sie nicht wie Kühlschränke oder Heizsysteme kontinuierlich laufen. Da sie in kurzen Zyklen arbeiten, wird ihr Einfluss leicht unterschätzt.
Trockner verbrauchen jedoch während jedes Trockengangs kurzzeitig viel Strom. Diese kurzen, aber intensiven Ladezyklen treten häufig zu Spitzenzeiten auf, wenn die Strompreise höher sind. Mit der Zeit tragen diese kurzen, aber hohen Stromverbrauchsspitzen erheblich zur Gesamtrechnung bei.