In jener Nacht kehrte ich mit dem Zettel noch in der Hand nach Hause zurück. Das Haus wirkte ungewöhnlich still, erfüllt von Erinnerungen an den Alltag, die mir plötzlich fern erschienen.
Ich ging direkt zu Andrews Zimmer.
Zunächst schien alles normal. Die Kleidung ordentlich aufgereiht, die Bücher gestapelt, nichts war verstellt. Doch dann entdeckte ich eine kleine Schachtel, versteckt auf dem obersten Regal seines Kleiderschranks.
Im Inneren befanden sich Dokumente, die sofort Besorgnis auslösten.
Ein geplanter ärztlicher Nachsorgetermin wurde abgesagt.
Nicht verschoben. Nicht vergessen. Abgesagt.
Und daneben eine handgeschriebene Notiz von Andrew:
„Papa meinte, ich bräuchte es nicht. Mama würde sich Sorgen machen.“
Mir stockte der Atem, als sich die Puzzleteile langsam zusammenfügten.
Dann entdeckte ich etwas noch Wichtigeres – eine Videonachricht auf meinem Handy, die ich zuvor im Chaos übersehen hatte.
Es war von Andrew.