Jede Verhaftung folgte demselben Muster: erdrückende Beweise, ein beiläufiges Geständnis und eine Haltung, die vermuten ließ, dass er das gesamte Justizsystem eher als lästig denn als Konsequenz betrachtete. Seine Mutter, Linda Chen, war bei jeder Gerichtsverhandlung anwesend, in der verzweifelten Hoffnung, ihr Sohn würde endlich die Tragweite seiner Taten begreifen. (Vollständige Geschichte)
Das Pharmaunternehmen, für das Linda als Forschungskoordinatorin arbeitete, bot eine ausgezeichnete Krankenversicherung für Familienberatung an, und sie hatte Tausende von Dollar in Therapiesitzungen investiert, die Marcus’ zunehmend antisoziales Verhalten behandeln sollten. Die konsultierten medizinischen Fachkräfte führten sein Verhalten auf alles Mögliche zurück, von jugendlicher Rebellion bis hin zu Gruppenzwang, doch keine ihrer Interventionen schien sein wachsendes Gefühl der Unverwundbarkeit zu durchdringen.