Supersaftige Frikadellen ohne Fett – Mein Geheimrezept aus der Alltagsküche einer ganz normalen Hausfrau

Supersaftige Frikadellen ohne Fett – Mein Geheimrezept aus der Alltagsküche einer ganz normalen Hausfrau

Viele Besucherinnen, Nachbarinnen, Freundinnen und meine Schwägerin haben mich schon gefragt, wie ich es hinbekomme, dass meine Frikadellen so saftig bleiben, obwohl sie im Ofen und ohne Fett gemacht sind. Und jedes Mal sage ich: „Es ist kein Geheimnis, aber ein paar Tricks muss man kennen.“ Genau darum geht es in dieser langen, ausführlichen Geschichte – ich erzähle dir alles so, wie ich es meinen Schwestern, meiner Mutter oder meiner besten Freundin erzählen würde, wenn wir gemeinsam in der Küche stehen und der Teig bereits in der Schüssel wartet.

Ich beginne immer damit, dass ich die Mischung aus warmem Wasser und Paprikapulver zuerst verrühre. Viele unterschätzen diesen Schritt, aber er ist tatsächlich wichtig, denn das warme Wasser löst das Paprikapulver besser und sorgt dafür, dass es sich gleichmäßig im Fleisch verteilt. Danach kommen Senf, Ketchup und das Ei dazu, alles wird zu einer Art sämiger Basismasse, die schon allein danach duftet, als hätte man ein richtig aromatisches Gericht vorbereitet.

Erst dann kommt das Hackfleisch dazu. Und hier ist schon die nächste Abzweigung: Du kannst Rinderhack nehmen, gemischtes Hack, Lammhack oder – wenn du es besonders leicht möchtest – sogar Geflügelhack. Ich selbst nehme meistens Rinderhack oder Putenhack, je nachdem, ob ich es etwas deftiger oder leichter möchte. Es ist erstaunlich, wie unterschiedlich das Ergebnis werden kann, je nach Fleischsorte. Putenhack macht die Frikadellen fast flaumig, richtig leicht und sanft im Biss. Rinderhack wiederum sorgt für diesen klassischen, herzhaften Geschmack, den man mit Frikadellen verbindet.