Duschen gilt oft als entspannend – eine tägliche Auszeit für Körper und Geist. Doch für Millionen von Menschen, insbesondere für diejenigen über 50 oder mit Bluthochdruck, Diabetes oder Herzproblemen, können bestimmte Duschgewohnheiten das Herz-Kreislauf-System unbemerkt belasten und sogar das Risiko gefährlicher Stürze erhöhen.
Die gute Nachricht ist: Sicheres Baden bedeutet nicht, aufs Duschen zu verzichten. Mit ein paar durchdachten Anpassungen kann Ihre Routine weiterhin angenehm, erfrischend und gesundheitsfördernd bleiben.
Hier sind drei häufige Duschgewohnheiten, vor denen Ärzte warnen – und wie man das Baden für alle Altersgruppen sicherer gestalten kann.
1. Heiße Duschen: Der versteckte Blutdruckauslöser
Was passiert?
Beim Betreten sehr heißen Wassers – üblicherweise über 40 °C – erweitern sich die Blutgefäße nahe der Hautoberfläche rasch. Dadurch strömt das Blut zur Hautoberfläche, da der Körper versucht, sich abzukühlen.
Infolgedessen kann der Blutdruck plötzlich abfallen.
Warum es gefährlich sein kann
Bei älteren Erwachsenen oder Personen, die Blutdruckmedikamente einnehmen, kann dieser Abfall so erheblich sein, dass er Folgendes verursacht:
- Schwindel
- Verschwommenes Sehen
- Schwäche in den Beinen
- Ohnmacht
Stürze im Badezimmer sind eine häufige Ursache für Verletzungen bei älteren Erwachsenen, einschließlich traumatischer Hirnverletzungen.
Wie man sicherer schwimmt
Wie man sicherer schwimmt
Halten Sie das Wasser warm, aber nicht extrem heiß – idealerweise um die 37–39 °C.
Prüfen Sie die Wassertemperatur mit Ihrem Ellbogen oder Unterarm, da diese empfindlicher reagieren als Ihre Hände.
Installieren Sie ein Verbrühungsventil, um die maximale Wassertemperatur zu begrenzen.
Setzen Sie sich sofort hin, wenn Ihnen schwindelig wird; ein Duschstuhl oder -hocker kann die Sicherheit erhöhen.
2. Plötzliche Temperaturänderungen (von kaltem zu heißem oder von eiskaltem Wasser)
Was passiert?
Der rasche Wechsel zwischen heißem und kaltem Wasser zwingt das Herz-Kreislauf-System zu einer schnellen Anpassung.
- Kaltes Wasser verengt die Blutgefäße und kann den Blutdruck erhöhen.
- Warmes Wasser erweitert die Blutgefäße und kann den Blutdruck senken.
Diese raschen Veränderungen können das Herz und den Kreislauf zusätzlich belasten.
Wer ist möglicherweise am stärksten gefährdet?
Personen mit folgenden Erkrankungen reagieren möglicherweise empfindlicher auf plötzliche Temperaturänderungen:
- Bluthochdruck
- Herzrhythmusstörungen (Arrhythmien)
- Ein vorheriger Kampf
- Vorgeschichte mit Herzinfarkt
Wie man sicherer schwimmt