In einer Langzeitstudie mit über 1.000 Teilnehmern verwendeten die Forscher einen grundlegenden Geruchserkennungstest. Die Teilnehmer wurden gebeten, gängige Düfte zu erkennen, wie zum Beispiel:
- Seife
- Rauch
- Rose
- Leder
Die Ergebnisse waren signifikant: Personen, die Schwierigkeiten hatten, diese Gerüche korrekt zu identifizieren, entwickelten später eher kognitive Beeinträchtigungen.
Eine Punktzahl unter 8 von 12 galt als potenzielles Warnsignal. In Kombination mit Kurzgedächtnistests erwies sich dieser einfache Geruchstest in manchen Fällen als fast ebenso informativ wie komplexere Werkzeuge wie die Gehirnbildgebung.
Warum dies für die Früherkennung wichtig ist
Eine der größten Herausforderungen bei Alzheimer ist es, sie frühzeitig genug zu erkennen, um effektiv einzugreifen.
Geruchstests bieten mehrere Vorteile:
- Nicht-invasiv
- Niedrige Kosten
- Schnell und einfach durchzuführen
- Keine spezielle Ausrüstung erforderlich
Laut Jeffrey Motter könnte die Integration von Geruchstests in routinemäßige Kontrollen die Früherkennung verbessern und frühere Lebensstil- oder medizinische Eingriffe ermöglichen.
Welche Gerüche werden getestet?
Welche Gerüche werden getestet?
Die Studie verwendete 12 gängige Düfte, die in zwei Kategorien unterteilt sind:
Nicht-Lebensmitteldüfte:
- Seife
- Leder
- Flieder
- Rauch
- Gas
- Rose
Essensbezogene Düfte: